Restschmutzanalyse bei SLE Technology GmbH

Wenn Sie nicht über einen eigenen, internen Sauberraum verfügen, übernehmen wir gern die Restschmutzanalyse innerhalb Ihres Fertigungsprozesses. In unserem Prüflabor unterziehen wir Ihre Bauteile und Komponenten einer professionellen Analyse gemäß den Vorgaben VDA 19 und ISO 16232. Unser Fachpersonal im Restschmutzlabor ist über das Fraunhofer IPA und der VDA QMC qualifiziert und zertifiziert.

Mit modernsten Verfahren untersuchen wir Bauteile von filigranen Größen im Millimeterbereich bis hin zu großen Komponenten, die individuell geklärt werden. Die technische Sauberkeit wird dabei anhand von Abklingkurven dokumentiert. Zu Ihrer Bauteilprüfung erhalten Sie von uns einen ausführlichen Bericht mit Text und grafischen Darstellungen über die Partikelmessung und, wenn gefordert, über die Gravimetrie.

Unser Leistungsangebot beinhaltet des Weiteren auch die Beratung hinsichtlich Sauberkeitskonzepten in Produktions- und Logistikprozessen sowie die Entwicklung und Konzeption individueller Sauberräume im Auftrag unserer Kunden.

Ihr Nutzen durch die Restschmutzanalyse
bei SLE Technology GmbH

  • Auslagerung von Teilebeprobung, Partikelmessung und industrieller Reinigung an erfahrenen Dienstleister
  • hochwertige, Ihren individuellen Ansprüchen angepasste Restschmutzanalyse
  • akkurate Partikelanalysen mit modernster Technik
  • VDA 19 und ISO 16232 zertifiziert
  • über Fraunhofer IPA und VDA QMC qualifizierte und zertifizierte Mitarbeiter (Prüfer für Technische Sauberkeit)
  • schnelle, professionelle Ergebnisse ohne erhöhtes Kostenaufkommen für eigenen Analyseraum
  • ausführlicher Prüfbericht

Abklingkurven – Dokumentation Ihrer Restschmutzanalyse

Bei der Abklingmessung wird ein Bauteil mehrfach beprobt, um festzustellen, ob die jeweils gelöste Partikelmenge abnimmt. Somit kann überprüft werden, ob ein geeignetes Extraktionsverfahren gewählt wurde. Das Verfahren dient dazu, die geeigneten Bedingungen (zum Beispiel die Menge der Prüfflüssigkeit oder die Ultraschallzeit) auszuarbeiten und die Prüfspezifikation für das jeweilige Bauteil festzulegen.

Für die Abklingmessung wird das Extraktionsverfahren sechs Mal in identischer Weise am selben Bauteil wiederholt.

Mit der Abklingkurve wird grafisch dargestellt, ob bzw. wie sich Partikelmenge und Partikelgewicht nach jeder einzelnenTeilebeprobung verändern. Im Idealfall verläuft die Kurve nach unten, bis unter die
10%-Marke, was eine erfolgreiche Abklingmessung anzeigt.

Der Ablauf ist wie folgt:

  1. Blindwert-Ermittlung aller zur Extraktion und Prüfung benötigten Komponenten
  2. Festlegung eines geeigneten Extraktionsverfahrens und der Anzahl des Prüfloses
  3. sechsfache Beprobung des Prüfloses mit den exakt gleichen Startparametern, auf eine jeweils separate Filtermembran
  4. Auswertung der sechs Filtermembranen in der Reihenfolge der Beprobung
  5. Auswertung der Partikelanzahl und des Partikelgewichtes (Gravimetrie) in einem Kalkulationsprogramm
  6. Die Abklingkurve gilt als erfolgreich, wenn der kumulierte Wert der sechs Beprobungen <10 % beträgt. Ist das nicht der Fall, muss die Abklingmessung mit einem neuen Prüflos und angepassten Extraktionsparametern wiederholt werden.
  7. Bei erfolgreicher Abklingmessung werden die Extraktionsparameter bis zum Erreichen der <10 %-Marke festgehalten, da sie die Standardanalyse für dieses Bauteil darstellen. Beispiel:
    • Startparameter je Abklingmessung: Extraktionsmedium 2 Liter, Extraktionsvolumenstrom 1,5 l/min, Extraktionsdüse Ø 2,5 mm, Erreichen des Wertes <10 % bei der 5. Abklingmessung
    • Extraktionsparameter für die Standardanalyse: 4 x 2 Liter bei 1,5 l/min und einer Düse mit Ø 2,5 mm = 10 Liter und 1,5 l/min

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